Wir schreiben das Jahr 1919. Der Kamerad eines Schloßborner Kriegsgefangenen entdeckt in der Ausgabe der Le Temps vom 21. Januar einen Artikel über Schloßborn und schickt diesen übersetzt und in einen handschriftlichen Brief übertragen in die Heimat.
Jahrzehntelang fehlte ein entscheidendes Puzzlestück unserer Ortsgeschichte: Wie kam es dazu, dass die US-Amerikaner im Mai 1945 ausgerechnet Jakob Ohlig als Bürgermeister von Schloßborn einsetzten? Ein neu aufgetauchter Brief und ein bewegendes Interview mit seiner Tochter lüften nun ein Geheimnis aus den Kriegsjahren.

